Am Dienstag besuchten wir die Gedenkstätte des ehemaligen Vernichtungslagers Auschwitz und erfuhren in Auschwitz I und am Nachmittag in Birkenau vieles über die Schrecken der NS-Zeit. Besonders das Schild am Eingangstor von Auschwitz I mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“ hat uns tief berührt, da es eine erschreckende Verzerrung darstellt, die die Verlogenheit und Brutalität des nationalsozialistischen Regimes auf erschütternde Weise verdeutlicht.
Am nächsten Tag erkundeten wir die Innenstadt von Oświęcim und erfuhren in einem Workshop viel über die Schicksale von Menschen aus Halle, die nach Auschwitz deportiert wurden. Am vorletzten Tag nahmen wir an einer Stadtführung durch Krakau teil, besuchten eine Synagoge und einen jüdischen Friedhof. Besonders der Marktplatz und das Schloss Wawel haben uns fasziniert.
Diese Bildungsfahrt nach Oświęcim und Krakau war eine tief bewegende und lehrreiche Erfahrung, die uns die Grauen der NS-Zeit verdeutlichte und zugleich die reiche Kultur und Geschichte Polens offenbarte.